„Links und Rechts der Ems – Landschaften, Orte, Sehenswürdigkeiten an Deutschlands kleinstem Strom“ von Jürgen-Ulrich Ebel

Der Fluss Ems ein Strom? Sicher, denn der Fluss ändert seinen Namen nicht von der Quelle bis zur Mündung. Aber, die Ems ist Deutschlands kleinster Strom, was bereits nach einem Blick von der Emsbrücke in Papenburg, immerhin nicht ganz weit von der Mündung entfernt, offenbar scheint. Bald danach allerdings wird die Ems tatsächlich zu einem Strom, und bei Emden steht sie an Macht Altvater Rhein nur wenig nach. Streckenmäßig ist die Ems nach Donau, Rhein, Elbe und Oder gewiss der kleinste Strom. Wie lang sie aber ist, steht nicht unbedingt fest. Und wo sie endet, wird je nach Standpunkt unterschiedlich definiert. …

Rückbesinnung auf die Natur

Seit 1973 stehen die Emsauen in Westfalen unter Landschaftsschutz, sollen nicht mehr intensiv bewirtschaftet werden. Am weitesten gediehen ist die Renaturierung auf den 48 Ems-Kilometern im Regierungsbezirk Münster, zwischen Warendorf und Rheine. Vor allem zwischen Telgte und dem wilden Stück Ems bei Greven-Fuestrup gab es in den letzten Jahren umfangreiche, bereits heute sehenswerte Renaturierungsmaßnahmen – Uferstreifen werden nicht mehr gemäht und sind sich selbst überlassen, 60 Jahre tote Emsarme wurden entfernt, Auen großflächig vom Land Nordrhein-Westfalen erworben.

Die Kreise Paderborn und Gütersloh haben erste Bereiche der hier noch kleinen und keineswegs kanalähnlich ausgebauten Ems wieder einen natürlicherem Zustand zurückgeführt.

Die Ems von oben (Einen, Stadt Warendorf)

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