Sonderausstellung “Das Gehirn – Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl” im LWL-Museum für Naturkunde in Münster

Weitere Informationen:

Das Gehirn – Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl

 

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Schlaun Cirkel Nottuln

Im Schlaun Cirkel finden sich interessierte Bürger mit dem Ziel zusammen, das Wohl der Gemeinde Nottuln zu fördern. Im Geiste des fürstbischöflichen Hofbaumeisters Johann Conrad Schlaun soll die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde in allen Bereichen des öffentlichen Lebens unabhängig von politischen Interessen mitgestaltet werden. Johann Conrad Schlaun hat Mitte des 18. Jahrhunderts die durch ein verheerendes Feuer vollständig zerstörte Gemeinde Nottuln im barocken Stil wieder aufgebaut. Schlauns mutige und weitsichtige Planungen schufen notwendige Voraussetzungen für eine langfristig ausgerichtete, beeindruckende Ortsentwicklung bis in die heutige Zeit. Die Mitglieder des Cirkels treffen sich regelmäßig zum Meinungsaustausch und laden zu Vorträgen über politische, kulturelle und wirtschaftliche Themen ein. …

Quelle / Link: Schlaun Cirkel Nottuln

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Geschichte des Instituts für Zeitungsforschung in Dortmund

Das Institut für Zeitungsforschung in Dortmund ist eine der größten Sammlungen historischer und aktueller Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland und damit eine bedeutende Forschungseinrichtung der Zeitungswissenschaft. Das Institut verfügt über die Sondersammelgebiete Flugschriften, Plakate, Karikaturen und eine kommunikationswissenschaftliche Fachbibliothek. Als geistiger Vater des Instituts gilt Karl d’Ester.

Es gibt die Schriftenreihe Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung heraus und beschäftigt sich unter anderem mit der Erforschung der Presse im Nationalsozialismus(NS-Presseanweisungen der Vorkriegszeit. Edition und Dokumentation, München 1984-2001) und der Exilpresse.

Das Institut geht zurück auf die seit 1907 wachsende Zeitungssammlung des ersten Direktors der Stadtbibliothek Dortmund, Erich Schulz, und wurde in Zusammenwirken mit dem Niederrheinisch-Westfälischen Zeitungsverleger-Verein 1926 als Westfälisch-Niederrheinisches Institut für Zeitungsforschung gegründet. Heute ist es – neben unter anderem der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund – eine selbständige Einrichtung im Geschäftsbereich Bibliotheken der Kulturbetriebe Dortmunds (Quelle: Wikipedia).

Weitere Informationen:

Institut für Zeitungsforschung

Aus der Geschichte des Instituts für Zeitungsforschung

Zeitungswissenschaft als publizistische Aktion

Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung

 

 

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Stift Vreden

Das Damenstift Vreden in Vreden wurde im 9. Jahrhundert als eines der ersten Frauenklöster in Westfalen gegründet. Es war im Mittelalter zeitweise reichsunmittelbar. Im Jahr 1810 wurde es aufgehoben.

Möglicherweise war Vreden schon vor der Bekehrung zum Christentum Ende des 8. Jahrhunderts eine Art Missionsstützpunkt für weite Teile des Münsterlandes. Der Ort lag dabei an einer alten Fernhandelsstraße, die vom niederländischen Raum kam. Der eigentliche Stifter war ein Wilkbert. Er stammte aus der Verwandtschaft von Herzog Widukind, möglicherweise war er sogar einer von dessen Söhnen. Wilkbert ließ 839 die Reliquien verschiedener Heiliger nach Vreden bringen. Daran beteiligt war auch Bischof Altfried von Münster. Dies gilt als Abschluss der Stiftsgründung. Wilkbert erhielt im Stift auch ein Grab. Das Damenstift war St. Felicitas geweiht. Es nahm nur Damen von hohem Adel auf.

Quelle: Wikipedia

Weitere Informationen:

Stiftsimmunität und Stadtbefestigung in Vreden – eine Fortsetzungsgeschichte

Karl der Große und Vreden

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Die münsterischen Erbmänner

Am 1. Juli 1688 „nachmittags um 4 Uhr“ erschien in der Wohnung des Notars Henricus Vogel „gegen der Clarissen Kirche über belegen“ Rudolph von der Tinnen in Begleitung von sieben Zeugen. Tinnen sowie alle Zeugen unterzeichneten und siegelten in Gegenwart des Notars des ersteren Testament und ließen diesen Vorgang notariell bestätigen. In seiner letztwilligen Verfügung versorgte Rudolph von der Tinnen – er war damals schon Witwer – alle seine Kinder und bestimmte den in kurkölnischen Militärdiensten stehenden Sohn Gottfried zu seinem Erben, „den guten Nahmen und Stamm zu conserviren“. Zugleich beauftragte er zwei Exekutoren, die jeweils bei Amtsantritt ihre Nachfolger zu bestimmen hätten, um „in infinitum“ über die Einhaltung seiner Dispositionen zu wachen. Über die Versorgung seiner Nachkommenschaft hinaus, die u. a. an deren Festhalten an der katholischen Religion gebunden wurde, bestimmte der Testator, dass „was nuhn noch an Erbgütheren, oder deren uffkünften übrig seyn und bleiben wird … haben meine Executoren an heimblichen, bedürfftigen, presthafften, und Gottesfürchtige, … unter welchen, wan etliche unter denen Adtlichen uhralten Erbmansgeschlechtern vorhanden so heimlich Noth litten … stets den Vorzug haben“, zu verteilen. Rudolph von der Tinnen errichtete hierdurch zu Ehren „Gottes des Allmächtigen, undt der Heyl. Mutter Gottes Maria, des hl. Josephi, des Heyl. Antonii de Padua“1 eine Stiftung unter seinem Namen, die in diesem Jahr der dreihundertsten Wiederkehr dieses Rechtsaktes gedenkt. …

Quelle: Die münsterischen Erbmänner 

Weitere Informationen:

Stiftung Rudolph von der Tinnen

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Dortmund wird eines von vier Kompetenzzentren für Maschinelles Lernen in Deutschland

Von Ralf Keuper

Bereits seit 2007 wird an der TU Dortmund im Sonderforschungsbereich “Verfügbarkeit von Information durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung“ zu den Verfahren der Künstlichen Intelligenz, wozu das Maschinelle Lernen gezählt wird, intensiv geforscht. Die Anfänge reichen dabei bis in das Jahr 1985 zurück. Das war einer der Gründe dafür, dass Dortmund neben München, Tübingen und Berlin Kompetenzzentrum für Maschinelles Lernen geworden ist. Der Bund fördert die Zentren mit zunächst 30 Mio. Euro, wie u.a. in Bundesministerin Karliczek zu Besuch an Technischer Universität Dortmund zu erfahren ist. Geleitet wird das Kompetenzzentrum Nordrhein-Westfalen, wozu als Standort auch St. Augustin bei Bonn gehört, von Prof. Katharina Morik. 

Weitere Informationen:

Das Bundesforschungsministerium fördert die KI-Forschung, um offene Fragen zu diskutieren, Potenziale zu erkennen und Gefahren abzuwenden

Künstliche Intelligenz intelligent nutzen – BMBF Förderung

Machine Learning: Auf dem Wegzu einer europäischen KI-Strategie

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Ahlen, Zeche Westfalen: Einzigartiges Ambiente für Arbeiten und Freizeit

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Westfalen News #53

Von Ralf Keuper

Nachfolgend eine Aufstellung einiger Beiträge aus und über Westfalen, die mir in letzter Zeit aufgefallen sind:

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DLRG Westfalen übt den Ernstfall

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Geschichte von VOX-Kaffee aus Münster

Von Ralf Keuper

Im Jahr 1923 gründeten Adolf Groneweg und Karl Meintrup in Münster die Kaffee- und Getreiderösterei Münsterländer Korn- und Malzkaffeewerk (Mükorma) Groneweg & Meintrup. In den Jahrzehnten darauf entwickelte sich das Unternehmen kontinuierlich weiter. 1950 wird der Markenname von Mükorma in VOX geändert. Mit seiner Erfindung des VOX-Kaffees tropagemahlen erschließt sich das Unternehmen neue Absatzmärkte. Eine weitere “Innovationen” ist der VOX-Kaffee im luftleer versiegelten “Vakuum-Tresor”. Die Zahl der Mitarbeiter steigt auf 650.

Gegen die großen Kaffeeröster konnte VOX auf Dauer jedoch nicht bestehen. Im Jahr 1971 sah sich Unternehmenschef Adolf Groneweg Jun. gezwungen, sein Unternehmen an die Melitta-Gruppe aus Minden zu verkaufen (Vgl. dazu: VOX-KAFFEE: Blaues Auge).

Das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL schrieb zu den Ursachen:

Der nur im Münsterland starken Kaffeemarke gelang es nicht, aus eigener Kraft im ganzen Bundesgebiet Fuß zu fassen. Den Vox-Managern nützte es zum Beispiel nichts, daß sie als erste deutsche Kaffeeröster einen sogenannten Frischdienst einrichteten, der die Firmenprodukte in Spezialfahrzeugen bis in die entlegensten Dörfer beförderte.

Auch Deutschlands erster hochvakuumverpackter Kaffee kam aus dem Hause Vox. 1956 überraschten die Münsteraner die Branche zudem mit einer weiteren Neuerung: Unter der Patent-Nummer 94 5475 brachten sie einen bei Tiefkühltemperaturen “tropa-gemahlenen” Kaffee auf den Markt. Sehr bald stellte sich jedoch heraus, daß die Deutschen ihren Kaffee “in elektrischen Kaffeemühlen lieber selbst mahlen” (Groneweg).

Dennoch konnte die Familie Groneweg die Erfahrungen, oder wie man heute sagt: die Kernkompetenzen von VOX-Kaffee, vor allem im Bereich Frischehaltung bzw. Gefriertrocknung, nutzen. Im Jahr 1978 legte der Sohn von Adolf Groneweg, Dieter, den Grundstein für die heutige Groneweg-Gruppe. Das bekannteste Unternehmen der Gruppe ist Freeze-Dry Foods in Greven (Vgl. dazu: Frisch geerntet und kalt erwischt). Die Groneweg-Gruppe erzielt mit 600 Mitarbeitern einen Umsatz von 60 Mio. Euro.

Nach dem Tod des Firmengründers Dieter Groneweg nahm die Familie Ende 2017 zur Finanzierung der weiteren Expansion die Beteiligungsgesellschaft VR-Equityparnter mit ins Boot. VR Equitypartner erwarb eine Beteiligung von 48 Prozent an der Gruppe (Vgl. dazu: Die Groneweg-Gruppe will mit Eigenkapital wachsen).

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