Westfälische Textilindustrie in schwierigem Fahrwasser

Von Ralf Keuper

Die Textilhersteller in Westfalen durchleben derzeit eine stürmische Phase, wie in Schlechtes Geschäftsjahr der Textilbranche in OWL berichtet wird. Umsatzrückgänge machen vor allem Gerry Weber und Ahlers zu schaffen. Bei Gerry Weber dauert die Krise schon länger an. Der Internet-Handel setzt dem Unternehmen spürbar zu. Ein Sanierungsgutachten soll Aufschluss über die wahre Lage des Unternehmens geben. Bei der Ahlers AG sollen in diesem Jahr 130 Arbeitsplätze wegfallen. 

Aber auch Textilhändler wie H&M haben zu kämpfen, wie in H&M kämpft mit hohem Warenbestand zu erfahren ist. Die Adler-Modermärkte verzeichnen, wie die gesamte Branche, Umsatzrückgänge. Derweil schickt sich der japanische Bekleidungskonzern Uniqlo an, die Nummer eins weltweit zu werden (Vgl. dazu: Uniqlo attackiert H&M und Zara “Wir sind keine Sklaven des Laufstegs”).

Allerdings gibt es auch positive Neuigkeiten: Für die Neupositionierung seiner Marke Schwarze Rose erhielt Seidensticker den Marketing-OWL-Preis 2018.

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Wandern im Münsterland

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Wolter Westerhues (1497-1548), ein Glockengießer in Westfalen

Die Glocken des Meisters Wolter Westerhues, der fünf Jahrzehnte in Westfalen arbeitete, sind in der Literatur seit langem bekannt. Entdeckt wurden sie von dem bischöflichen Kaplan und Diözesan-Konservator Bernhard Zehe in Münster, der 1857 schrieb: “Leider wissen wir von diesem tüchtigen Glockengießer, dessen rühmliches Andenken noch fort und fort so wohlklingend ertönt, gar nichts. Ein Münsterländer war er jedenfalls, weil in der ganzen Umgegend von Münster viele seiner Glocken hangen. Vielleicht war er aus dem Hause Westerhues bei Rinkerode (2 Y, Stunden südlich von Münster), vielleicht hat er in Münster selbst gegossen. “

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Römische Liege aus Haltern reist zu Berliner Archäologie-Ausstellung

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Familie Pontanus und ihr Druckwerk: Neuigkeiten zur ersten Paderborner Offizin

Die Biografie der Buchdruckerfamilie Pontanus in Paderborn und die Analyse ihres Druckwerks schienen abgeschlossen zu sein, als weitere Drucke durch Hinweise von Bibliotheken bekannt wurden. Von den bis zum Jahr 2004 nachweisbaren 99 Drucken des Matthaeus Pontanus (ca. 1565-1622), des Begründers des Buchdrucks in Paderborn, waren 67 im Original oder als Kopie bzw. Teilkopie erhalten. Inzwischen konnten zwei weitere Drucke, bisher nur literarisch nachweisbar, im Original ausfindig gemacht werden, so dass sich die Zahl der erhaltenen Drucke auf 69 erhöht und damit 70 % des Gesamtwerks eins eh- und bearbeitbar sind. Das gesamte bekannte Druckwerk der Familie Pontanus belief sich bis 2004 auf 116 Titel. In der Zwischenzeit sind zwölf Titel dazugekommen, so dass insgesamt 128 Drucke verzeichnet werden können. Die Zahl der Drucke des Matthaeus Pontanus erhöht sich von 99 um neun auf 108, des Heidenreich Pontanus, des Sohns von Matthaeus Pontanus, von 13 um zwei auf 15 und der Witwe des Heidenreich Pontanus von vier um einen auf fünf. Die jeweiligen prozentualen Anteile der drei Familienmitglieder am gesamten Druckwerk der Familie Pontanus bleiben unverändert: Matthaeus Pontanus mit 85 % aus 27 Jahren Druckertätigkeit, Heidenreich Pontanus mit 11 % und die Witwe des Heidenreich Pontanus mit 4 %. …

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Die Bedeutung des Klosters Grafschaft für die westfälische Plastik des 17. und 18. Jahrhunderts

Für die Ausbreitung des Barockgedankens in Westfalen scheint auf einem begrenzt umrissenen Bezirk besonders das im Kreise Meschede gelegene Kloster Grafschaft von Bedeutung gewesen zu sein als geistiger Ausgangspunkt eines Stilgefühls, das in seiner reinsten Form einen durchaus individuellen Charakter zeigt. Das Kloster versah die ihm inkorporierten Kirchen mit plastischen Schmuck, der entweder unter Leitung von Laienbrüdern an dem jeweiligen Orte durch einen dort ansässigen Künstler angefertigt wurde, wie dies z.B. in Eversberg geschehen ist, oder die Altäre wurden mit ihrer Skulptur im Kloster hergestellt und dann in die auszustattenden Kirchen gebracht. Wir haben daher nicht nur die im Kloster angefertigten Plastiken zu betrachten, sondern müssen uns auch mit manchem Werke anderer Künstler beschäftigen zum Vergleich, in wieweit diese mit der vom Kloster angestrebten Richtung übereinstimmen.

Quelle / Link: Die Bedeutung des Klosters Graffschaft für die westfälische Plastik des 17. und 18. Jahrhunderts

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Die Zerstörung der Talsperren (1955)

Weitere Informationen:

Die Zerstörung der Möhnetalsperre (“The Dam Busters”)

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Naturbausteine historischer Bauwerke des Münsterlandes und seiner angrenzenden Gebiete

Historische Bauwerke und Denkmale aus Naturbausteinen sind ein wesentlicher Teil unseres kulturellen Erbes. Verfügbarkeit und Eigenschaften der Naturbausteine hatten einen unmittelbaren Einfluss auf die architektonische und künstlerische Gestaltung von Bauwerken. Naturbausteine historischer Gebäude prägen noch heute Stadtbilder und Landschaftsteile des Münsterlandes und seiner angrenzenden Gebiete. Mit dem Beginn der Christianisierung im 9. Jahrhundert setzte sich hier zuerst für Kirchen und Klöster und wenig später für profane Herrschaftsbauten immer mehr der Bau aus Bruch- und Naturwerksteinen durch (LOBBEDEY 1999: 498). Damit begann im Münsterland und seinen Nachbargebieten eine bis in die 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts reichende Epoche, in der Natursteine als Werk- oder Bruchsteine zu den bevorzugten Baumaterialien kirchlicher, herrschaftlicher und auch bürgerlicher Bauten gehörten. Ziegelsteine wurden im Münsterland erst ab Ende des 15. Jahrhundert für sakrale und profane Bauten gebrannt und oft in Kombination mit Quadern aus Unterkreidesandsteinen oder Baumberger Sandstein als Zierelemente vermauert (BEYER 1975: 62). Die Ausnahmen sind zwei romanischen Bauten im östlichen Münsterland, die ehemalige Zisterzienserkirche St. Maria in Marienfeld und die Ostwand des Kapellenturms von Schloss Rheda.

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Osning-Sandstein und Gault-Sandstein (Unterkreide) aus dem Teutoburger Wald und dem Eggegebirge und ihre Verwendung als Naturbausteine

Das vorliegende Heft befasst sich mit zwei markanten Schichteinheiten aus der Unterkreide des Teutoburger Waldes und des südlich anschließenden Eggegebirges, dem hellen bis gelblichbraunen Osning-Sandstein und dem rotbraunen bis grauvioletten Gault-Sandstein. Der Osning-Sandstein prägt mit seinen langgestreckten Höhenrücken die Landschaft des Teutoburger Waldes. Er bildet den Unterbau der Grotenburg bei Detmold, auf dem das Hermannsdenkmal steht, und baut im Eggegebirge die Kuppe des Preußisch Velmerstot mit dem nördlich vorgelagerten Plateau des Lippischen Velmerstot auf (Abb. 1). Der Gault-Sandstein bildet keine großen Höhen, ist aber auf dem flach geneigten Westhang des südlichen Eggegebirges weit verbreitet.

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Neues aus der westfälischen Startup-Szene #14

Von Ralf Keuper

Anbei eine Aufstellung von Beiträgen und Meldungen der letzten Monate, in denen über westfälische Startups und die hiesige Startupszene berichtet wird.

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