Schulze Borgholzhausen: Erste westfälische Leb- und Honigkuchenfabrik

Von Ralf Keuper

Im Jahr 1830 gründete Johann Heinrich Schulze die „Erste westfälische Leb- und Honigkuchenfabrik“, die noch heute in Borgholzhausen (Kreis Gütersloh) besteht und seit einigen Jahren als Von Ravensberg firmiert. Die NOZ schreibt in Lebkuchen aus Borgholzhausen seit 1746:

Den Grundstein dafür (für die Bezeichnung Borgholzhausens als Lebkuchenstadt) legt 1830 Johann Heinrich Schulze, indem er die Firma Heinrich Schulze gründet. Der Vertrieb findet zunächst auf regionalen Jahrmärkten mit der traditionellen Kiepe statt. Die Lebkuchenbäckerei mit immer neuen Rezepten wird im Laufe der Jahre zur Spezialität des Firmengründers. 1870 fängt Carl Knaust als Geselle im Schulze’schen Betrieb an. Nach fünfjährigem Aufenthalt in Amerika heiratet Knaust Alma Schulze, die Erbin des Schulze’schen Betriebs, und baut in den folgenden Jahren den Backstubenbetrieb zur Fabrik aus. Damit ist der Grundstein für die erste westfälische Leb- und Honigkuchenbäckerei gelegt.

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