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VonRolevinckIm Dreingau in Altsachsen, am Lippeufer in Hirutfeld (Herzfeld), nahe und innerhalb der Grenzen der später gegründeten Burg und Burggrafschaft Stromberg, liegen die Wurzeln des sächsischen König- und Kaisertums begründet. Dieses bedeutsame Faktum, das von den Geschichtsforschern bisher kaum beachtet wurde – ausgenommen bei Hömberg und Leidinger – ist sehr wahrscheinlich als Schlüssel zur richtigen…
Das Lehnswesen in Westfalen (Gerhard Theuerkauf)
VonRolevinckAuszug: Bis ins 18. oder 19. Jahrhundert hat die Geschichtswissenschaft sich dem Lehnswesen als einem vertrauten, weil noch lebendigen Gegenstand nähern können. Jurisprudenz und Historie, Erforschung des geltenden Lehnsrechts und seiner Vergangenheit, überdeckten und ergänzten sich. Als das Lehnswesen im 19. Jahrhundert verdorrte und abstarb, gab es der Geschichtsforschung keine Impulse mehr. Vom Mittelalter begeistert,…
Westfälisches Hausbuch. Von guter alter Zeit an Ruhr und Sieg, Lippe und Ems: Geschichten, Bilder und Gedichte
VonRalf KeuperVon Ralf Keuper Das Westfälische Hausbuch, erschienen 1997, möchte, wie es im Vorwort heißt, die Vergangenheit, vornehmlich die des 19. Jahrhunderts, lebendig machen. Hierfür hat der Herausgeber Diethard H. Klein verschiedene Beschreibungen, Geschichten und Gedichte vorwiegend westfälischer Autoren zusammengetragen, wie Fredinand Freiligrath, Levin Schücking, Karl Prümer, Eduard Duller, Annette von Droste-Hülshoff, Julius Hart und Josef…
Münsters Professor Landois. Begebenheiten und Merkwürdigkeiten um den Zoogründer (Walter Werland)
VonRalf KeuperVon Ralf Keuper Hermann Landois war bereits zu Lebzeiten eine Legende. Der Gründer des „Westfälischen Zoologischen Gartens“, Vorläufer des heutigen Allwetterzoos, war vielseitig interessiert und engagiert. Mit seinen Aktionen stieß er bei seinen Mitbürgern und der Obrigkeit nicht immer auf Gegenliebe, wofür Walter Werland in seinem Buch zahlreiche Belege liefert. Aus heutiger Sicht war Hermann Landois eine…
Wolter Westerhues (1497-1548), ein Glockengießer in Westfalen
VonRolevinckDie Glocken des Meisters Wolter Westerhues, der fünf Jahrzehnte in Westfalen arbeitete, sind in der Literatur seit langem bekannt. Entdeckt wurden sie von dem bischöflichen Kaplan und Diözesan-Konservator Bernhard Zehe in Münster, der 1857 schrieb: „Leider wissen wir von diesem tüchtigen Glockengießer, dessen rühmliches Andenken noch fort und fort so wohlklingend ertönt, gar nichts. Ein…
