Musikzentrum Bochum und Gekko: Zwei Projekte, die anders laufen als geplant

Von Ralf Keuper

Das Musikzentrum Bochum wird deutlich später fertig gestellt als geplant und ca. zwei Millionen Euro teurer als ursprünglich angenommen.

Insofern keine wirklich spektakuläre Meldung, haben größere Bauvorhaben in Deutschland die Gemeinsamkeit, weit neben den Zielvorgaben zu landen, man denke nur an Stuttgart 21, den Berliner Flughafen (BER) oder die Elbphilharmonie in Hamburg. Im Vergleich zu letzterer hält sich die Überziehung in Bochum doch sehr in Grenzen.

Ein Projekt, das in jeder Beziehung die Dimensionen sprengt, ist das Kohlekraftwerksprojekt Gekko in Hamm. Die Stadtwerke Bochum, in der Vergangenheit ohnehin nicht gerade als besonders sparsam aufgefallen, man denke an das üppige Vortragshonorar an Peer Steinbrück, glaubt den Verlust von 40 Millionen Euro durch Rücklagen und den Verzicht auf Gewinnrücklagen auffangen zu können. Wie das Kunststück gelingen soll, 27 Millionen Euro an Gewinnrücklagen einzusparen, ist nicht weiter zu erfahren, setzt dies doch voraus, dass ein Gewinn von mindestens 27 Millionen Euro erzielt wird.

Für die WAZ ist Gekko so etwas wie BER auf westfälische Art.

Was die anderen können, können wir schließlich auch 😉

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