Hörmann: Intelligente Industrietore vorausschauend gewartet

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Ostwestfälischer Maschinenbau schwächelt

Von Ralf Keuper

Der Absatzrückgang in der Automobilindustrie hinterlässt im ostwestfälischen Maschinenbau z.T. tiefe Spuren, wie u.a. in Krisenmodus: Maschinenbau in OWL hat ein Viertel weniger Aufträge berichtet wird. Weitere Ursachen für den Auftragsrückgang sind die Diskussionen um den Brexit sowie der Handelsstreit zwischen den USA und China. Damit liegt der ostwestfälische Maschinenbau im bundesweiten Trend, wie in „Made in Germany“ in Gefahr zu erfahren ist. Grund zur Freude gibt dagegen der US-amerikanische Markt (Vgl. dazu: Donald Trumps Amerika kauft weiter viele deutsche Maschinen).

Der Maschinenbau ist eine der wichtigsten Säulen der deutschen Volkswirtschaft. Bislang deutet nur wenig darauf hin, dass es sich bei der aktuellen Schwäche um ein strukturelles Problem handelt. Jedoch, so Olaf Gersemann in Die Politik verspielt die Fundamente unseres Wohlstands, sollten die Signale ernst genommen werden.

Die Region Bielefeld gilt als einer der wichtigsten Standorte für den Maschinenbau in Deutschland. Zu den bekannten Maschinenbau-Unternehmen der Region zählen u.a. DMG Mori (Gildemeister) und Claas. Weitere Informationen unter OWL Maschinenbau.

 

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Heckenmanagement im Münsterland – die Renaissance eines alten Kulturlandschaftselementes

Hecken prägen das Münsterland

Hecken sind im Münsterland seit Jahrhunderten landschaftsbildend und prägen diese Kulturlandschaft. Trotz ihres starken Rückgangs in den letzten Jahrzehnten sind sie heute ein wichtiger Teil der regionalen Identität und tragen als wesentlicher Bestandteil der Münsterländischen Parklandschaft zum touristischen Erfolg der Region bei. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten spielen Hecken im Münsterland eine wichtige Rolle. In vielen Bereichen bilden Sie das Grundgerüst für den Biotopverbund und die Strukturvielfalt der Region. In einem durch intensive Landwirtschaft geprägten Raum stellen Hecken daher heute umso mehr einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar und leis­ten so einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Biodiversität. …

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Lego Paderborner Rathaus

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Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung Märkischer Kreis, Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein

Die vorliegende Broschüre gibt einen Überblick über die Inhalte des Kulturlandschaftlichen Fachbeitrags für die Regionalplanung im Märkischen Kreis, im Kreis Olpe und im Kreis Siegen-Wittgenstein. Sie definiert die fachlichen Begriffe des Kulturlandschaftlichen Fachbeitrags. Dessen Methodik und die Ergebnisse werden vorgestellt.

Der Raum wird in seiner geschichtlichen Entwicklung und seiner vielfältigen Aussagekraft zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ereignissen und Phasen anschaulich charakterisiert. Ein Datengerüst, Beispiele und Schlaglichter verdeutlichen die Historie und Besonderheiten der Region. Das Verständnis für das Wesen der Kulturlandschaft und die Akzeptanz ihres Wertes sollen so gefördert werden. …

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Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung im Münsterland

Diese Broschüre möchte die Inhalte des Kulturlandschaftlichen Fachbeitrages zum Regionalplan Münsterland erklären und mit Beispielen verdeutlichen.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) legt mit dem Kulturlandschaftlichen Fachbeitrag für den Regionalplan Münsterland sein drittes Gutachten zum Thema „Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung“ vor. Die beiden ersten Fachbeiträge besaßen Modellcharakter. Erstmalig in der Bundesrepublik Deutschland wurden 2007 – in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland – zur Berücksichtigung der Landeskultur und des Kulturellen Erbes die Grundlagen für die Landesentwicklungs- planung erstellt (KULEP).

Als daraus resultierender Schritt müssen auf der Regionalplanungsebene Kulturlandschaftliche Fachbeiträge die Ergebnisse des KULEP konkretisieren. Dies geschah – zum ersten Mal 2010 in Nordrhein- Westfalen – mit einem Fachbeitrag für die Kreise Soest und Hochsauerlandkreis. Basierend auf den gewonnenen Erfahrungen und weiterentwickelt in der Methodik werden nun 2012 die fachlichen Grundlagen für den Regionalplan Münsterland bereit gestellt. Das Plangebiet umfasst die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster. …

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Ballonstart in Bielefeld 1930

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Die Geschichte der Westfälischen Provinzial-Hülfskasse – der ersten Landesbank Deutschlands

Von Ralf Keuper

Die Landesbanken sehen sich in zunehmendem Maß mit der Frage konfrontiert, ob ihre Funktion bzw. Rolle überhaupt noch benötigt wird. Ein Blick auf die Anfänge der Landesbanken kann daher nicht schaden. Die erste Landesbank Deutschlands wurde im Jahr 1832 in Münster als Westfälische Hülfskasse gegründet. Über ihren Geschäftsauftrag heisst es in Hilfskassen, Landesbankinstitute und Girozentralen in Westfalen und im Rheinland. Ein Werkstattbericht zur Erschließung der Vorgängerprovenienzen der WestLB.

Die Gründung der Westfälischen Provinzial-Hülfskasse 1832 in Münster war, ebenso wie die Errichtung ihres Schwesterinstituts in der rheinländischen Provinz 22 Jahre später, eine Maßnahme zur Wirtschafts- und Infrastrukturförderung. Durch die Darlehnsvergabe an gemeinnützige Anstalten, Genossenschaften und vor allem an Kommunen sollte sowohl die Schuldentilgung der Darlehnsnehmer erleichtert als auch Produktionssteigerungen in der Landwirtschaft, Investitionen in Gewerbe und in das Verkehrssystem finanziert werden.

Während der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre gerieten auch die Landesbanken in existenzielle Nöte.

Die Illiquidität beider Landesbanken im Kontext der Bankenkrise 1931 führte zur institutionellen Aufspaltung beider Institute. .. 1933 wurde auch in Westfalen ein Staatskommissar zur Verwaltung und Sanierung der Landesbank berufen, die hier jedoch erst 1943 zum Abschluss kam. Bereits 1931 war die Girozentralfunktion der neu gegründeten Abteilung B der Provinzial-Hauptkasse Münster, dann der 1935 vom Sparkassen- und Giroverband und Provinzialverband errichteten Landesbank und Sparkassenzentrale für Westfalen (Girozentrale) übertragen worden. Daneben existierte die Landesbank der Provinz Westfalen weiter, bis beide Institute 1943 mit dem Westfälischen Pfandbriefamt für Hausgrundstücke zur Landesbank für Westfalen (Girozentrale) fusionierten.

Im Jahr 1969 fusionierten die Rheinische Girozentrale und Provinzialbank in Düsseldorf und die Landesbank für Westfalen in Münster zur Westdeutschen Landesbank (WestLB) mit Sitz in Düsseldorf, die vor einigen Jahren ihr Geschäft einstellen musste.

Crosspost Bankstil

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Die Gärten von Schloss Ippenburg

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Westfalen in der Alt- und Mittelsteinzeit

Die sogenannte Jägerische Archäologie widmet sich der Erforschung des längsten und ältesten Abschnitts der Menschheitsgeschichte, der Alt- und Mittelsteinzeit. Neueste Erkenntnisse deuten an, dass diese Epoche auf unserem Kontinent bereits vor etwa 1,5 Millionen Jahren mit der Besiedlung von Teilen Südosteuropas begann. Der berühmteste Nordrhein-Westfale, der Neandertaler, betrat dann vor ca. 300.000 Jahren als erster echter „Europäer“ die Bühne. Und seit etwa 40.000 Jahren lebt hier auch der moderne Mensch, der Homo sapiens. Während dieses langen Zeitraums bis etwa 5500 v. Chr. ernährten sich unsere Vorfahren ausschließlich von dem, was die Natur bot, und lebten als mobile Jäger, Sammler und Fischer. …

Auch in Westfalen gibt es für diesen Abschnitt der Menschheitsgeschichte Fundplätze mit überregionaler Bedeutung. Da das letzte Überblickswerk zu den altsteinzeitlichen Fundstellen in Westfalen aber bereits 25 Jahre alt ist, sind viele neue Funde einer breiteren Öffentlichkeit noch nicht bekannt. Daher erschien es mehr als angebracht, mit der nun vorliegenden Publikation die Hinterlassenschaften der ersten Menschen in Westfalen kompakt, übersichtlich und vor allem auf dem aktuellen Forschungsstand zu präsentieren. …

Link / Quelle: Westfalen in der Alt- und Mittelsteinzeit 

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