BigBrotherAwards 2018

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PHOENIX See Dortmund: Beste Adresse in der Metropole Ruhr

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Dortmund: Zentrum der Stahlarchitektur (Tagungsbericht)

Zentrum der Stahlarchitektur in Deutschland ist das Ruhrgebiet. Kohle und Stahl haben es groß gemacht; dass auch Häuser aus diesem Werkstoff gebaut wurden, haben die Fördergerüste, Zechenanlagen und Hochbehälter in den Hintergrund gedrängt. Eben hier setzte die Tagung an, die in dem Pavillon vis-à-vis des ehemaligen Restaurants „Buschmühle“ stattfand, eines Stahlbaus, den Otto-Heinz Groth, Werner Lehmann und Wolfram Schlote zur Bundesgartenschau 1959 im Westfalenpark geplant haben. Silke Haps (Dortmund) erklärte den Hoesch-Bungalow des Dortmunder Unternehmens, neben Thyssen und Krupp der dritte große Stahlerzeuger im Revier, zum Musterbeispiel dieser regionalen Verbundenheit: Anders als die Haustypen „55“ und „109“, von denen 1961 fünftausend Stück im Jahr angekündigt, doch dann weniger als zweihundert gefertigt wurden, ist der Typ „L 141“, der auf 146 Quadratmeter weiterentwickelt wurde, nicht mehr in Serie gegangen. Als letzter von sieben Stahl-Fertig-Bungalows wurde er in der Hoesch-Siedlung in Dortmund-Kleinholthausen aufgestellt, wo er weitgehend bauzeitlich erhalten ist – ein Haus von hohem Zeugniswert, da im selben Jahr die Produktion mangels Absatz eingestellt wurde.

Quelle: Baukasten statt Kastenbau

Weitere Informationen:

Stahlbaugeschichte in Dortmund (Ausstellung im Hoesch-Museum)

Von “Stahlschachteln” und Bausystemen. Zum Umgang mit Stahlbauten in der Nachkriegszeit 

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Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb Porta Westphalica

In der ersten Hälfte der 1850er Jahre haben Schürfarbeiten im Wiehen- und im Wesergebirge umfangreiche Eisensteinvorkommen nachgewiesen, die nach Einschätzung der preußischen Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung in den Kreisen Minden und Lübbecke eine ansehnliche Eisenproduktion erwarten ließen. Am 27. Februar 1856 berichtete die in Berlin erscheinende Zeitung “Provinzial-Correspondenz”, dass “im Wiehengebirge und zwar in der Nähe der Porta .. vor Kurzem ein Thon-Eisensteinflötz gemuthet worden” sei, … Man beabsichtigt, den Grubenbetrieb unverzüglich einzurichten und in der Porta einen Hohofen anzulegen. …

Die Gründerversammlung der “Aktiengesellschaft für Bergbau- und Hüttenbetrieb Porta Westphalica” fand am 28. Juni 1856 in Barkhausen statt. Im Statut der Gesellschaft ist das Grundkapital auf eine Million Taler festgesetzt, repräsentiert durch 2.000 Aktien zum Nominalwert von 500 Talern. König Friedrich Wilhelm IV. bestätigte das Statut am 20. Juli 1857. Namhafte Bergbautreibende, Industrielle, Hüttenfachleute und Kaufleute aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland waren zusammen mit gut situierten Bürgern aus Minden maßgeblich an dem Unternehmen beteiligt (in: Die Kettenbrücke und das Hüttenwerk in der Porta Westphalica. Bemerkungen zur Bau – im Kontext der Wirtschaftsgeschichte, Westfalen 92. Band 2014)

Weitere Informationen:

Die Geschichte des Bergbaus an der Porta Westfalica

Weserbrücke (Porta Westfalica)

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DB Schenker Enterprise Lab für Logistik und Digitalisierung in Dortmund

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Seltsames schlummerndes Land: Wege in die Heimat der Droste

Münster war und ist nicht nur nur eine wichtige Drehscheibe des Verkehrs; die Stadt war und blieb auch kultureller Mittelpunkt des Münsterlandes. Doch sie verschlang gottlob nicht alle schöpferische Potenz, um alles außerhalb ihrer Befestigung veröden zu lassen. Schon früh wurden in Städten wie Bocholt oder Warendorf, Coesfeld oder Rheine bauliche Akzente gesetzt. In Warendorf, der vom Krieg verschonten Schönen, haben alle Epochen seit dem frühen Mittelalter ihre reinsten Spuren hinterlassen, und in kaum einem anderen Ort des Hinterlandes wird das Erbe der Väter beharrlicher, behutsamer und trefflicher gehegt und gepflegt.

Glanzpunkte und Zentren kühner architektonischer Entwürfe sind im Münsterland sicherlich die Burgen und Schlösser, die Gräftenhöfe und Herrenhäuser. Aber man verachte die vielen großartigen Kirchen und Klöster nicht, allen voran die Stiftskirche St. Bonifatius in Freckenhorst, der fünftürmige romanische “Bauerndom des Münsterlandes” mit seinem nationalen Kunstwerk, dem Taufstein von 1129, der als bedeutsamster seiner Art und Zeit in deutschen Landen gilt. Die Wasserschlösser liegen immer noch verträumt und selbstgewiss innerhalb komplizierter Grabensysteme, die von zahlreichen Bächen und Flüßchen gespeist werden und dem vielfach verzweigten, kompliziert versippten Landadel einst feindabweisende Zuflucht in der Einsamkeit boten.

Quelle: Rainer A. Krewerth, Dieter Rensing: Münster – Schöne Hauptstadt in Westfalen

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Zukunft der Robotics – Panel (Hinterland of Things)

Weitere Informationen:

Robotik in Westfalen

Spitzenforschung in OWL – Zu Besuch bei Prof. Dr. Helge Ritter im CITEC – Exzellenzcluster an der Universität Bielefeld

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Neues aus der westfälischen Startup-Szene #13

Von Ralf Keuper

Es hat sich in den letzten Wochen erneut einiges getan in der westfälischen Startup-Szene.

Die Dortmunder adesso AG hat seine Beteiligung an dem ebenfalls in Dortmund ansässigen Startup Com2m von 25 auf ca. 60 Prozent erhöht, wie in Com2m: IoT-Start-up gibt Mehrheit an Adesso ab berichtet wurde.

Dass die sogenannte Peripherie kein Standortnachteil sein muss, sondern eher Vorteil sein kann, beweist nach Ansicht von Gründerszene Bielefeld mit seinem Gründerzentrum sowie der Veranstaltung Hinterland of Things (Vgl. dazu: Startup-Hubs in der Provinz – die Hidden Champions im Hinterland).

In Bielefeld befindet sich das Startup Semalytix, das sich auf die Auswertungen von Konversationen im Internet spezialisiert hat, auf Wachstumskurs, wie in Smartes Start-up wächst rasant mit Mining-Software zu erfahren ist.

Die Startup-Messe Hinterland of Things, die im Februar in Bielefeld ausgerichtet wurde, sorgte bundesweit für einiges Aufsehen, wie u.a. in Der Bielefeld-Pitch: Film zeigt Stadt als Start-up-Paradies berichtet wurde.

Die Krebsdiagnostik will ein Startup aus Grevenbrück im Sauerland revolutionieren (Vgl. dazu: Start-up will mit ein paar Tropfen Blut Krebs früh erkennen).

Das Logistik-Startup doks.innovation aus Dortmund konnte jüngst 1,15 Mio. Euro einsammeln (Vgl. dazu: Logistik-Startup aus Dortmund bekommt 1,15 Millionen).

Das Siegener Startup Sigo will den Markt für E-Cargo-Bikes umkrempeln. (Vgl. dazu: Siegener Startup Sigo entwickelt E-Cargobike-Sharing).

Beim NRW Hub Battle im Tanzhaus NRW, an dem Startups aus ganz NRW teilnahmen, gewann das Bielefelder Startup Zahnarzt-Helden den ersten Preis der Jury (Vgl. dazu: Digital-Hubs Junge Gründer aus NRW werben um Investoren).

Sein Startup stellte Gründer Carsten Janetzky auch auf der bereits erwähnten Startup-Messe Hinterland of Things vor.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass Bielefeld bzw. die Region Ostwestfalen-Lippe auf dem besten Weg ist, der führende Standort für Startups in Westfalen zu werden.

 

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Institut für Arbeit und Technik (IAT) Gelsenkirchen

Das IAT wurde im Jahr 1988 als Teil des Wissenschaftszentrums NRW gegründet. Das Gelsenkirchener Institut war eines von drei Landesinstituten neben dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. 2006 beschloss die Landesregierung NRW, diese Landesinstitute institutionell mit Hochschulen des Landes zu verbinden. Das IAT ist seit dem 1. Januar 2007 eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum.

Das Institut versteht sich als eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung, deren wissenschaftliches und praktisches Interesse der Organisation von Wissen und Innovation für nachhaltigen Wohlstand und Lebensqualität gilt. Das IAT ist nicht nur in der Grundlagen-, sondern auch in der Anwendungsforschung aktiv. Dabei liegt der Fokus des IAT auf der Entwicklung, Steuerung und Diffusion von innovativen und nachhaltigen Lösungen (Wikipedia).

Homepage: http://www.iat.eu/

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Leopold Zunz: Gründervater der Wissenschaft des Judentums

Von Ralf Keuper

Am 10. August 1794 erblickte in Detmold der Begründer der Wissenschaft des Judentums, Leopold Zunz, das Licht der Welt.

Nach Auffassung von Rabbi Steven Glazer aus dem US-Bundesstaat Virginia handelt es sich bei Leopold Zunz um den einflussreichsten Juden des 19. Jahrhunderts (Vgl. dazu: Gründervater der Wissenschaft des Judentums“Der einflussreichste Jude des 19. Jahrhunderts”).

Weitere Informationen:

Freundeskreis Leopold-Zunz-Zentrum

Leopold Zunz (Mit-)Begründer der Wissenschaft des Judentums

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