Neue Heimatkunde – Zwölf Aufsätze über Architektur, Leben und Wohnen (Burkhard Spinnen)

Foto: DOM Publishers

Nichts gegen Fachleute am Bau! Ein Haus entwirft man nicht nur mit Liebe, eine Straße nicht nur mit Schwung, und um ein ganzes Stadtviertel zu planen, bedarf es mehr als einer menschenfreundlichen Utopie. Andererseits stehen Planen und Bauen immer in der Gefahr, von Sachzwängen gefesselt, vom Finanzrahmen erwürgt und im Alltags­geschäft nivelliert zu werden. Das wissen auch die Fachleute. In den vergangenen Jahren ist eine Reihe von Architekten und Stadtplanern das Risiko eingegangen, einen fachfremden Amateur zu ihren Veranstaltungen einzuladen, damit er einen unvoreingenommenen Seitenblick auf ihre Themen und Aufgaben richte. Burkhard Spinnen hat das als Schriftsteller getan.

Er bringt zeitgenössische Phänomene der Architektur und des städtischen Lebens zur Sprache, auch und gerade solche, die im Alltag oft übersehen und überhört werden. Immer wieder geht es ihm dabei um die Frage, wie im Zeitalter dramatisch forcierter Individualität noch Gemeinschaft hergestellt werden kann, welche Rolle dabei das Bauen und Wohnen spielen sowie welche Angebote Stadtplaner und Architekten den Menschen unterbreiten können.

Weitere Informationen:

Mitgliederversammlung 1. Architektursalon mit einer Lesung von Burkhard Spinnen

Zwölf Essays zur neuen Heimatkunde

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