“Ostwestfalen. Bilder einer Landschaft” von Günter Gerke und Michael Prasuhn

Von Ralf Keuper
Von allen Büchern, die ich über Ostwestfalen gelesen habe, ist mir Ostwestfalen. Bilder einer Landschaft noch immer das Liebste. Schon das Vorwort gibt einen Vorgeschmack auf das, was den Leser auf den nächsten knapp 150 Seiten erwartet:
Bilder einer Landschaft – das sind Impressionen, wie sie jeder einzelne hat, und sie können sich sehr wohl von denen der anderen unterscheiden. Vielleicht müssen wir erst wieder lernen, dass die letzten Paradiese dieser Erde nicht auf den Bahamas oder in Tunesien liegen, sondern in unserer unmittelbaren Nähe. Die Landschaft, in der wir leben, neu zu sehen und hinter die Dinge zu schauen, ist es das nicht, womit wir uns bescheiden sollten, wenn wird das Glück finden wollen? Komm es nicht darauf an, dies alles neu zu entdecken – diesen Himmel und diese Erde, diese Menschen und das, was sie schufen?
Und vielleicht wird uns dann, wenn wir diese Landschaft durch unsere Augen zu unserem ureigensten Besitz gemacht haben, auch bewusst, wie sehr wir diese Erde, die uns anvertraut wurde, schützen müssen.  

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