Wolfgang Beltracchi: Der Meisterfälscher aus Höxter

Von Ralf Keuper

Wolfgang Beltracchi hat wie kaum ein anderer vor ihm dem Kunstbetrieb den Spiegel vorgehalten. Dass ihn dabei kaum edle Motive geleitet haben, bedarf keiner Erwähnung. Mit seinen Fälschungen der Bilder bekannter Maler, wie Max Ernst, verdiente er über die Jahre ungefähr 35 Millionen Euro.

Wolfgang Beltracchi wurde, anders als es in dem Film heisst, in Höxter als Wolfgang Fischer geboren. Sein Erfolgsrezept bestand darin, die Bilder von Künstlern zu fälschen, deren Werk als verschollen galt. So war es möglich, Bilder, zu denen Informationen häufig, wenn überhaupt, nur rudimentär, u.a. in Werksverzeichnissen, zu finden waren, anzufertigen und in den Markt zu bringen. So brachte Beltracchi Bilder in den Markt, die die Maler hätten gemalt haben können. Behilflich war ihm dabei Otto Schulte-Kellinghaus, der über gute Kontakte im Kunstmarkt verfügte.

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