Erinnerungsfest westfälischer Musensöhne

Die Erinnerungsfeste westfälischer Musensöhne waren Treffen von westfälischen Akademikern ähnlich dem Wartburgfest und Hambacher Fest, nur nicht so radikal und epochemachend wie diese, sondern eher mit einem schöngeistigen Charakter. Anders als diese, waren die Erinnerungsfeste auch kein einmaliges Ereignis, sondern eine etablierte Organisation: ein Gesprächs- und Diskussionskreis ranghoher Politiker, Juristen, Beamter, Künstler, Theologen, Wissenschaftler, Militärs, Industrieller, Kaufleute, Gutsbesitzer und Techniker ihrer Zeit; insgesamt 450 akademische Teilnehmer. In ihren Forderungen waren sie moderat und strebten eine friedliche Evolution, statt einer gewalttätigen Revolution an. Im Vormärz von 1819 bis 1830 fanden sie an den verschiedensten Orten in Westfalen statt (Quelle: Wikipedia).

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