Großhandel für Schreib- und Papierwaren Gebr. Wippenhohn – Wirtschaftsgeschichte zum Anfassen

Von Ralf Keuper

Viel zu oft noch begehen wir den Fehler, die Wirtschaftsgeschichte an großen, börsennotierten Unternehmen und/oder Konzernen festzumachen. Dabei geht die Bedeutung der vielen kleinen und mittelständischen Betriebe für die Gesellschaft allzu häufig unter. Sicher – in Sonntagsreden wird gerne auf das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – den Mittelstand oder  die “Hidden Champions” – hingewiesen. Den Ton geben jedoch sowohl in den Medien wie auch in der Politik die großen Unternehmen an.

Die Wirtschaft in Westfalen ist wie in nur wenigen Regionen Deutschlands von mittelständischen Unternehmen geprägt, die oftmals über mehrere Generationen geführt werden. Um so einen Fall handelt es sich bei dem Schreib- und Papiergroßhandel Gebr. Wippenhohn im Harsewinkeler Ortsteil Greffen im Kreis Gütersloh. Wie die Tageszeitung Die Glocke berichtet, stellt das 1926 als Rheinisch-Westfälische Füllhalterfabrik in Bonn gegründete Unternehmen zum Jahresende seinen Betrieb ein. Alle 25 Mitarbeiter haben bereits einen neuen Job, fünf von ihnen fangen bei Herwig und Herkt aus Osnabrück an, das den Kundenstamm übernommen hat.

Im Jahr 1928 verlegten die Unternehmensgründer Wilhelm und Martin Wippenhohn ihren Betrieb von Bonn nach Greffen, um dort zunächst die Produktion von Füllfederhaltern fortzuführen.

Zur Geschichte des Unternehmens wie auch zu seinem Verkaufsschlager, dem Füllfederhalter Rifka, schreibt

Dieser Beitrag wurde unter Wirtschaft abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.