Neue Bücher über Franz von Papen und Franz Pfeffer von Salomon

Von Ralf Keuper

In der FAZ vom 4.04.17 werden zwei Bücher besprochen, die von zwei Persönlichkeiten handeln, die aus Westfalen stammten und zu zweifelhaftem Ruhm gelangten. Dabei geht es um Franz von Papen und Franz Pfeffer von Salomon. Franz von Papen dürfte vielen ein Begriff sein, bei Franz Pfeffer von Salomon gilt das wohl weniger. Mir selbst war er bisher nicht bekannt.

Franz von Papen war nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten für einige Zeit der offizielle Stellvertreter des Reichskanzlers Adolf Hitler.  Von Papens Rolle ist, gelinde gesagt, tragisch. Joachim Petzold hat das Wirken von Papens in seinem Buch Franz von Papen. Ein deutsches Verhängnis beschrieben.

Ein neues Buch mit dem Titel “Der Amtssitz der Opposition”?. Politik und Staatsumbaupläne im Büro des Stellvertreters des Reichskanzlers in den Jahren 1933-1934 beleuchtet eine weitere, bislang wenig beachtete Facette von Papens. Um von Papen versammelte sich in den Jahren 1933 und 1934 eine Gruppe von Männern, deren Ziel der Sturz des Hitlerregimes war. Möglich wurde das durch den Umstand, dass von Papen zunächst über ein eigenes Ressort mit rund 50 Mitarbeitern frei verfügen konnte. In seiner Rezension Viz…

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