Der geplante Neubau einer Hochgeschwindigkeitstrasse für ICEs zwischen Hannover und Bielefeld erhitzt die Gemüter. Die Gegner des Neubaus machen sich für den Ausbau der bestehenden Strecke stark. Die Bahn will dagegen den Neubau.

Neubaustrecke Bielefeld–Hannover
Die Neubaustrecke Bielefeld–Hannover ist eine geplante Eisenbahn-Schnellfahrstrecke zwischen der ostwestfälischen Stadt Bielefeld und der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Sie steht im Zusammenhang mit der Umsetzung des Deutschlandtaktes und soll die dort vorgesehenen Kantenfahrzeiten im Schienenpersonenfernverkehr ermöglichen sowie die bestehenden Bahnstrecken Hannover–Minden und Hamm–Minden entlasten.

Das Vorhaben ist Teil des im Deutschlandtakt verankerten Ausbauvorhabens zwischen Hamm und Hannover, deren Kernstück eine zwischen Bielefeld und Seelze geplante Aus- und Neubaustrecke ist.

Der erste Gutachterentwurf zum Deutschlandtakt vom Oktober 2018 sieht im Fernverkehr zwischen den Hauptbahnhöfen Bielefeld und Hannover eine Fahrzeit-Verringerung von 48 auf 31 Minuten vor. Beide liegen 91 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt. Quelle: Wikipedia.

Die Gegner einer neuen ICE-Trasse, die sich u.a. in der Initiative WiduLand organisiert haben,  konnten erst kürzlich einen Erfolg verbuchen[1]ICE: WiduLand begrüßt die Mittelbereitstellung für Gutachten. Vlotho: „Zielfahrplan ebenso überarbeiten“. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat das Bundesverkehrsministerium angewiesen, eine Studie in Auftrag zu geben, die die Alternativen zum Neubau zwischen Bielefeld und Hannover prüft[2]ICE Bielefeld-Hannover: Ministerium muss Alternative zu Neubautrasse prüfen.

Frühestens im November will die Bahn mögliche Varianten der geplanten ICE-Strecke zwischen Hannover und Bielefeld vorstellen[3]ICE-Trasse Hannover-Bielefeld: Streckenvorstellung noch 2023.

Update:

Bündnis gegen geplante neue ICE-Trasse: Bielefeld wechselt die Seiten

Minister Krischer bezieht zu Nationalpark Egge und ICE-Trasse Stellung

 

Von Rolevinck

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