Bibliotheken und Archive in Westfalen

Von Ralf Keuper

Als Ort des Wissens und als kulturelles Gedächtnis genießen Bibliotheken seit Jahrtausenden hohes Ansehen. Die berühmteste dürfte die legendäre Bibliothek von Alexandria sein. Im Mittelalter waren es vor allem Klöster, die über größere Bibliotheken verfügten, wie Umberto Ecos Roman Der Name der Rose und seine spätere Verfilmung zeigen.

In Westfalen besaßen die Domschulen als erste Einrichtungen größere Buchbestände, ebenso wie das Kloster Corvey.

In der virtuellen Bibliothek Nova Corbeia können sich interessierte Personen mittelalterliche Handschriften und alte Drucke ansehen.

Corvey ist auch für seine Fürstliche Bibliothek bekannt, mit 74.000 Bänden eine der größten und kostbarsten Privatbibliotheken Deutschlands. An der Universität Paderborn wurde hierfür eigens das Corvey-Institut für Buch- und Bibliotheksgeschichte gegründet.

Von hohem geschichtlichen und kulturellen Wert ist auch die Varnhagenssche Bibliothek in Iserlohn.

Ihr 425jähriges Jubiläum feierte in diesem Jahr die

Dieser Beitrag wurde unter Wissenschaft veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.