Schieferbergbau in Südwestfalen

Der Schieferbergbau in Südwestfalen geht im Sauerland und den angrenzenden Gebieten im Sieger- und Wittgensteiner Land bis in das späte Mittelalter und die frühe Neuzeit zurück. Die Produkte wurden aber wegen der hohen Transportkosten, von Ausnahmen herausragender religiöser und weltlicher Bauten abgesehen, nur in der engeren Umgebung vertrieben. Insbesondere im 19. und 20. Jahrhundert spielte Schiefer infolge wachsender Nachfrage und des Anschlusses der Region an die Eisenbahn eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Die Produkte wurden nun auf dem nationalen und auch dem internationalen Markt abgesetzt. In der Region selbst sorgte die vermehrte Verwendung des Materials dafür, dass Schiefer als ein landschaftsprägender Baustoff gilt. Nach einer Boomphase in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließ die Bedeutung durch wachsende Konkurrenz anderer Schieferanbieter und anderer Materialien deutlich nach. Nach einem gewissen Aufschwung in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg begann der endgültige Niedergang. Nur wenige Betriebe bestehen bis heute. …

Quelle: Wikipedia

Weitere Informationen:

Schiefer ohne Grenzen

Dieser Beitrag wurde unter Geschichte, Regionen und Städte, Wirtschaft veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar