Südwestfalen – Zentrum der deutschen Draht- und Nadelproduktion

Von Ralf Keuper

Die Stadt Iserlohn im heutigen Märkischen Kreis war im 18. und 19. Jahrhundert eine der größten Industriestädte Deutschlands und die für einige Jahrzehnte bedeutendste Westfalens.

Auf den Seiten der Stadt Iserlohn heisst es:

Iserlohn galt bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als eine der bedeutendsten Wirtschaftsmetropolen Westfalens. Kennzeichnend für die Weltgeltung ihrer Produkte war die Nadelherstellung. Die Einführung des Nadelgewerbes am Ende des 17. Jahrhunderts war eine folgerichtige Entwicklung, um den in der Region produzierten Draht vor Ort weiterzuverarbeiten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich vor allem der asiatische Markt zu großer Bedeutung für die Iserlohner Nadelfabrikanten.

Neben dem asiatischen Markt war der englische lange Zeit für die Iserlohner Industrie von großer Bedeutung, wie Wilfried Reininghaus in Wirtschaftliche Beziehungen zwischen England und der Grafschaft Mark vor 1815 zeigt.

Zu Beginn waren die märkischen Kaufleute und Produzenten noch ganz auf englische Importe angewiesen…

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