Sparkasse Gütersloh setzt ihre Sammlung verlorener Prozesse unbeirrt fort

Von Ralf Keuper

Welche Konsequenzen sind zu ziehen, welcher Eindruck in der Öffentlichkeit entsteht, wenn man als Sparkasse bereits 15mal in einem Streitfall seine Prozesse durch alle Gerichtsinstanzen (bis zum BGH) – verloren hat? Bei der Sparkasse Gütersloh ist allem Anschein selbst diese beeindruckende Serie von Niederlagen vor Gericht kein Anlass, nicht weiterhin die Justiz zu bemühen. In dem Streitfall geht es um die fristlose Kündigung eines bereits bestellten Vorstands, nachdem die BaFin Zweifel an dessen fachlicher Eignung angemeldet hatte, die nicht vollständig ausgeräumt werden konnten. Daraufhin kündigte die Sparkasse dem Vorstand noch vor Dienstantritt fristlos. Dagegen klagte der Bankmanager – bislang mit Erfolg.

Hier einige Beiträge, die den Verlauf seit Mitte 2016 behandeln:

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