Westfälische Bildhauer

Von Ralf Keuper

Heinrich Brabender aus Münster hat mit seinen Skulpturen die Bildhauerkunst bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts geprägt. Erhart Küng, etwas älter als Brabender und ebenfalls aus dem Münsterland stammend, schuf in Bern u.a. die Skulpturengruppe des Jüngsten Gerichts am mittleren Westportal des Münsters. Der gebürtige Paderborner Gerhard Gröninger verhalf mit seinen Werken dem Frühbarock in Westfalen zum Durchbruch. Sein Bruder Heinrich Gröninger war ebenfalls Bildhauer. Johann Heinrich König hat als Hofbildhauer beim Fürstbischof von Münster in Westfalen und Niedersachsen gewirkt.

Kaspar Ritter von Zumbusch gilt als wichtigster Monumentalplastiker Österreichs der Gründerzeit. Elisabeth Ney wurde vor allem durch ihre Porträts und Büsten von Arthur Schopenhauer, Otto von Bismarck und Sam Houston berühmt. Ebenso wie Elisabeth Ney aus Münster stammte Wilhelm Achtermann, der in Rom seine zweite Heimat fand. Peter Pöppelmann, gebürtig aus Harsewinkel, wurde durch sein Werk Allegorie der Güte berühmt. Ein ungewöhnlich vielseitiger Bildhauer war Benno Elkan. Sein wohl bekanntestes Werk ist die Menora vor der Knesset in Jerusalem.

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