Netflix-Serie “Barbaren” – Zwischen Kitsch und Kunst

Von Ralf Keuper

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Schlacht am Teutoburger Wald als Netflix-Serie verfilmt wurde. Mit “Barbaren” hat das Warten ein Ende. Jedoch scheiden sich an der Serie die Geister. Für die einen ist es bestenfalls gehobener Kitsch[1]Archäologen schauen Serie Barbaren: Varusschlacht auf Netflix, für die anderen ein Film, der das Interesse der Zuschauer an der Region Ostwestfalen-Lippe wecken bzw. verstärken kann[2]Lokalzeit OWL | 16.11.2020. In der Mitte bewegt sich Kathleen Hildebrand in Was für ein schönes Latein. Trotz seiner Qualitäten hinterlasse der Film einen Eindruck von konventionellem Übereifer, so Hildebrand.

Unter den Zuschauern findet die Serie jedenfalls großen Zuspruch. In den ersten vier Wochen haben mehr als 37 Millionen Haushalte weltweit die erste Staffel gesehen; ein neuer Rekord für eine nicht-englischsprachige Netflix-Serie[3]Deutsche Netflix-Serie „Barbaren“ bricht Streamingrekord.

Ganz ordentlich, wie man in OWL sagt 😉

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