Heckenmanagement im Münsterland – die Renaissance eines alten Kulturlandschaftselementes

Hecken prägen das Münsterland

Hecken sind im Münsterland seit Jahrhunderten landschaftsbildend und prägen diese Kulturlandschaft. Trotz ihres starken Rückgangs in den letzten Jahrzehnten sind sie heute ein wichtiger Teil der regionalen Identität und tragen als wesentlicher Bestandteil der Münsterländischen Parklandschaft zum touristischen Erfolg der Region bei. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten spielen Hecken im Münsterland eine wichtige Rolle. In vielen Bereichen bilden Sie das Grundgerüst für den Biotopverbund und die Strukturvielfalt der Region. In einem durch intensive Landwirtschaft geprägten Raum stellen Hecken daher heute umso mehr einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar und leis­ten so einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Biodiversität. …

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Lego Paderborner Rathaus

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Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung Märkischer Kreis, Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein

Die vorliegende Broschüre gibt einen Überblick über die Inhalte des Kulturlandschaftlichen Fachbeitrags für die Regionalplanung im Märkischen Kreis, im Kreis Olpe und im Kreis Siegen-Wittgenstein. Sie definiert die fachlichen Begriffe des Kulturlandschaftlichen Fachbeitrags. Dessen Methodik und die Ergebnisse werden vorgestellt.

Der Raum wird in seiner geschichtlichen Entwicklung und seiner vielfältigen Aussagekraft zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ereignissen und Phasen anschaulich charakterisiert. Ein Datengerüst, Beispiele und Schlaglichter verdeutlichen die Historie und Besonderheiten der Region. Das Verständnis für das Wesen der Kulturlandschaft und die Akzeptanz ihres Wertes sollen so gefördert werden. …

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Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung im Münsterland

Diese Broschüre möchte die Inhalte des Kulturlandschaftlichen Fachbeitrages zum Regionalplan Münsterland erklären und mit Beispielen verdeutlichen.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) legt mit dem Kulturlandschaftlichen Fachbeitrag für den Regionalplan Münsterland sein drittes Gutachten zum Thema „Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung“ vor. Die beiden ersten Fachbeiträge besaßen Modellcharakter. Erstmalig in der Bundesrepublik Deutschland wurden 2007 – in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland – zur Berücksichtigung der Landeskultur und des Kulturellen Erbes die Grundlagen für die Landesentwicklungs- planung erstellt (KULEP).

Als daraus resultierender Schritt müssen auf der Regionalplanungsebene Kulturlandschaftliche Fachbeiträge die Ergebnisse des KULEP konkretisieren. Dies geschah – zum ersten Mal 2010 in Nordrhein- Westfalen – mit einem Fachbeitrag für die Kreise Soest und Hochsauerlandkreis. Basierend auf den gewonnenen Erfahrungen und weiterentwickelt in der Methodik werden nun 2012 die fachlichen Grundlagen für den Regionalplan Münsterland bereit gestellt. Das Plangebiet umfasst die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster. …

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Ballonstart in Bielefeld 1930

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Die Geschichte der Westfälischen Provinzial-Hülfskasse – der ersten Landesbank Deutschlands

Von Ralf Keuper

Die Landesbanken sehen sich in zunehmendem Maß mit der Frage konfrontiert, ob ihre Funktion bzw. Rolle überhaupt noch benötigt wird. Ein Blick auf die Anfänge der Landesbanken kann daher nicht schaden. Die erste Landesbank Deutschlands wurde im Jahr 1832 in Münster als Westfälische Hülfskasse gegründet. Über ihren Geschäftsauftrag heisst es in Hilfskassen, Landesbankinstitute und Girozentralen in Westfalen und im Rheinland. Ein Werkstattbericht zur Erschließung der Vorgängerprovenienzen der WestLB.

Die Gründung der Westfälischen Provinzial-Hülfskasse 1832 in Münster war, ebenso wie die Errichtung ihres Schwesterinstituts in der rheinländischen Provinz 22 Jahre später, eine Maßnahme zur Wirtschafts- und Infrastrukturförderung. Durch die Darlehnsvergabe an gemeinnützige Anstalten, Genossenschaften und vor allem an Kommunen sollte sowohl die Schuldentilgung der Darlehnsnehmer erleichtert als auch Produktionssteigerungen in der Landwirtschaft, Investitionen in Gewerbe und in das Verkehrssystem finanziert werden.

Während der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre gerieten auch die Landesbanken in existenzielle Nöte.

Die Illiquidität beider Landesbanken im Kontext der Bankenkrise 1931 führte zur institutionellen Aufspaltung beider Institute. .. 1933 wurde auch in Westfalen ein Staatskommissar zur Verwaltung und Sanierung der Landesbank berufen, die hier jedoch erst 1943 zum Abschluss kam. Bereits 1931 war die Girozentralfunktion der neu gegründeten Abteilung B der Provinzial-Hauptkasse Münster, dann der 1935 vom Sparkassen- und Giroverband und Provinzialverband errichteten Landesbank und Sparkassenzentrale für Westfalen (Girozentrale) übertragen worden. Daneben existierte die Landesbank der Provinz Westfalen weiter, bis beide Institute 1943 mit dem Westfälischen Pfandbriefamt für Hausgrundstücke zur Landesbank für Westfalen (Girozentrale) fusionierten.

Im Jahr 1969 fusionierten die Rheinische Girozentrale und Provinzialbank in Düsseldorf und die Landesbank für Westfalen in Münster zur Westdeutschen Landesbank (WestLB) mit Sitz in Düsseldorf, die vor einigen Jahren ihr Geschäft einstellen musste.

Crosspost Bankstil

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Die Gärten von Schloss Ippenburg

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Westfalen in der Alt- und Mittelsteinzeit

Die sogenannte Jägerische Archäologie widmet sich der Erforschung des längsten und ältesten Abschnitts der Menschheitsgeschichte, der Alt- und Mittelsteinzeit. Neueste Erkenntnisse deuten an, dass diese Epoche auf unserem Kontinent bereits vor etwa 1,5 Millionen Jahren mit der Besiedlung von Teilen Südosteuropas begann. Der berühmteste Nordrhein-Westfale, der Neandertaler, betrat dann vor ca. 300.000 Jahren als erster echter „Europäer“ die Bühne. Und seit etwa 40.000 Jahren lebt hier auch der moderne Mensch, der Homo sapiens. Während dieses langen Zeitraums bis etwa 5500 v. Chr. ernährten sich unsere Vorfahren ausschließlich von dem, was die Natur bot, und lebten als mobile Jäger, Sammler und Fischer. …

Auch in Westfalen gibt es für diesen Abschnitt der Menschheitsgeschichte Fundplätze mit überregionaler Bedeutung. Da das letzte Überblickswerk zu den altsteinzeitlichen Fundstellen in Westfalen aber bereits 25 Jahre alt ist, sind viele neue Funde einer breiteren Öffentlichkeit noch nicht bekannt. Daher erschien es mehr als angebracht, mit der nun vorliegenden Publikation die Hinterlassenschaften der ersten Menschen in Westfalen kompakt, übersichtlich und vor allem auf dem aktuellen Forschungsstand zu präsentieren. …

Link / Quelle: Westfalen in der Alt- und Mittelsteinzeit 

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Münster wird zentraler Standort für die Batterieforschung

Von Ralf Keuper

Die Entscheidung des Bundesforschungsministeriums, das Zentrum für Batterieforschung in Münster anzusiedeln, stieß vor allem im Süden der Republik auf Unverständnis (Vgl. dazu: Batterieforschung: Land ist sauer auf den Bund – und fordert Erklärung & Ministerpräsidenten kritisieren Standortwahl für Batterieforschung). Beste Aussichten rechnete man sich in Ulm aus. Dort war im vergangenen Jahr der Exzellenzcluster in der Batterieforschung an den Start gegangen. Die Tatsache, dass ausgerechnet Ibbenbüren, im Wahlkreis von Bundesforschungsministerin Karliczek gelegen, als Standort für das Recycling geplant ist, hat für manche ein “Geschmäckle” (Vgl. dazu: Über meinem Wahlkreis soll’s Millionen regnen!).

Die Bundesforschungsministerin war daher gezwungen, auf die Kritik zu reagieren (Vgl. dazu: Ministerin Karliczek verteidigt Batterieforschungs-Standort Münster gegen scharfe Kritik). In einem Interview erläuterte der Leiter des Batterieforschungszentrums Münster Electrochemical Energy Technology (MEET), Prof. Dr. Martin Winter, weshalb Münster und nicht Ulm, Karlsruhe, Salzgitter oder Itzehoe den Zuschlag bekommen hat

Für die Standortentscheidung hat das Bundesforschungsministerium eine Reihe von Gründen genannt. Ausschlaggebend sei unter anderem gewesen, dass wir in der Batterieforschung international tätig sind und ein vielversprechendes Konzept für einen geschlossenen Wertschöpfungskreislauf mit Industriepartnern entwickelt haben. Unser Recyclingkonzept wurde gelobt. Uns wurde die große Erfahrung in der Zellfertigung attestiert. Und eine Transferkompetenz: Das Forschungszentrum Jülich für die Grundlagenforschung für neue Generationen von Batterien ist in der Nähe, die RWTH für Produktionsverfahren – und wir in Münster sind spezialisiert auf neue Materialien für Batteriezellen.

Weitere Gründe, welche die Entscheidung für Münster plausibel erscheinen lassen, nennt der Beitrag Faktencheck: Forschungsfabrik für Batterien in Münster. Zu einer ähnlichen Einschätzung gelangt Jan-Martin Wiarda in Frau Karliczek, die Landesväter und der Streit um die Akkufabrik.

Einer der Kommentatoren des letztgenannten Beitrags schreibt:

Das die Ministerpräsidenten der unterlegenen Bundesländer hier einen Veitstanz aufführen – geschenkt. Die Region hat es verdient. Es hätte niemanden gewundert, wenn die Mittel nach Bayern oder Baden-Würtemberg gegangen wären. … Und es ist schön, dass in NRW mal die Regionen bedacht werden, die eben nicht Ruhrgebiet oder Köln/Düsseldorf/Bonn sind sondern sehr unspektakulär einfach einen guten Job machen.

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Königin Mathilde -Stammmutter der Ottonen

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