Beethoven, Lortzing, Weill und Brahms in Westfalen

Von Ralf Keuper

Bis in unsere Tage ist die Ansicht unter einigen Feuilletonisten weit verbreitet, dass die klassische Musik um Westfalen für lange Zeit einen weiten Bogen gemacht hat. Eine Meinung, die auf diesem Blog u.a. in den Beiträgen

zumindest deutlich relativiert wurde.

Bemerkenswert ist auch, dass viele namhafte Musiker einige Zeit in Westfalen gewirkt haben. Kein geringerer als Ludwig van Beethoven fand den Weg in die Region. Genauer gesagt nach Münster, wo er die Bekanntschaft mit Maria Anna Wilhelmine von und zu Westerholt-Gysenberg machte, angeblich seine “Jugendliebe”.

Im Sommer 1790 begleitete Beethoven die Familie von Westerholt nach Westfalen. Im Schloss Westerholt und dem Stadtschloss der Familie dem sogenannten Westerholtschen Hof in Münster gab er Anna Unterricht am Klavier. Im Winter 1790/91 weilte die Familie für einige Zeit in Bonn. Besonders Maria Anna Wilhelmine, zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt, fand Gefallen an dem zwanzigjährigen Musiker. Die Familie war sehr musikliebend: der Graf spielte Fagott, sein Sohn Flöte und seine Tochter Maria Anna Wilhelmine Klavier. Für die drei komponierte Ludwig van Beethoven eigens Kammermusi…

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