Die Weihnachtsgeschichte auf Münsterländer Platt

Et begaw sik to de Tiet doa een Gesät von Kaiser Augusto uutgong, dat de gase Wiält takseert wüor. Un düsse Takseerung was de Iärste toa de Tiet, dao Kyrenios Landpleger in Syrien was. Un jeren göng in sine Stadt. Dao mök sik auk Jop uut Galilea noa de Stadt Betlehem up, dao he van dat Geslächt David , dat he sik schatten lait, met Mia siner truten Frau, de swanger was. Äs se ankuemen wüörn, kam de Tiet dat se gebäern sol, un se bar ären iärsten Suon, wandt em in Winneln un lag em in eene Kribbe, dao in de Herberge kien Bilaot was.

In de Naigte wüörn Schaiper in Kamp, de äre Schaope hödten. De Engel des Häern trat to är un sag, Bangt ju nich, sait ik vökünige graute fraide. Ju is vandage de Heiland buorn in de Stadt David. He is Christus de Häer. Un dat häbt tom Teken. Ji wäert dat Kind finnen in eener Kribbe in Winneln wunnen. Un bolle was bi dän Engel de viёlheit de Hiёmelsken Herrscharen. Se luowten Guod in de Högte, un saggen: Äre si Guod in de Högte un Fräide up Äern un de Mensken Fraide.

Übersetzt ins Münsterländer Platt von: K-H Conermann

Quelle: Mit Münsterländer Platt durchs Jahr / Feste und Jahreszeiten im Jahreslauf

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