Westfälische Historiker des 19. Jahrhunderts in Österreich, Bayern und der Schweiz

Auszug:

Die folgenden Ausführungen stellen den Versuch dar, ein Kapitel landschaftlich orientierter Gelehrtengeschichte zu schreiben. Seine Besonderheit liegt darin, dass es sich zwar im wesentlichen außerhalb Westfalens abgespielt hat, in seinem Verlauf jedoch durch westfälische Ursprünge und Ausgangssituationen bestimmt blieb. Einmal soll ein Beitrag zur Geistes- und Bildungsgeschichte des westfälischen Raumes geleistet werden, die bisher noch nicht zusammenfassend behandelt werden konnte, obschon beachtliche Anläufe vorliegen. Zum anderen geht es darum, über eine verhältnismäßig leicht überschaubare Berufsgruppe Einblicke auch in die politische Vorstellungswelt Westfalens im 19. Jahrhundert zu gewinnen. … Es ist selbstverständlich, dass man von der gelehrten Leistung dieser Männer nicht absehen kann, doch steht für unsere Zwecke ein anderes Verfahren im Vordergrund: wir bemühen uns, geistige Entwicklung, gesellschaftliche Position und politisches Engagement wechselseitig zu erhellen. Nicht eine am Gang der Theorien oder der Forschungsleistung sich ausrichtende Wissenschaftsgeschichte, sondern sozialhistorisch orientierte Gelehrtengeschichte wird im folgenden betrieben.

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