Westfälische Philosophen

Von Ralf Keuper

Für viele ist sie die „Königin der Wissenschaft“ – die Philosophie, die auch in Westfalen einige herausragende Vertreter hat. Viele fanden über die Theologie zur Philosophie, wie die Humanisten Rudolf von LangenAlexander Hegius und Friedrich Beurhaus. Andere machten sich einen Namen in Spezialgebieten wie Clemens-August von Droste-Hülshoff in der Rechtsphilosophie und Clemens Baeumker in der Philosophiegeschichte. Weitere neigten zur Spekulation und Mystik wie der in Münster verstorbene Johann Georg Hamann, der in unserer Zeit so streitbare Geister wie Erwin Chargaff inspiriert hat. Ungewöhnlich vielseitig war Johann Christoph HoffbauerJulius Bergmann aus Holzwickede galt um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert  als der bedeutendste Vertreter einer idealistischen Erkenntnistheorie und Metaphysik. Zu den Gründervätern der bis heute wirkungsmächtigen Phänomenologie zählt Alexander Pfänder.

Einer der bedeutendsten christlichen Philosophen des 20. Jahrhunderts war Josef Pieper, der auch „Philosoph des Münsterlandes“ genannt wird. Mit Werken wie „Muße und Kult“ findet er noch immer einen großen Leserkreis. Ein Philosoph, der in letzter Zeit auf große Resonanz stösst, ist der 1996 in Altenberge bei Münster verstorbene Hans BlumenbergNicholas Rescher, geboren in Hagen, ist einer der prominentesten Vertreter der Kohärenztheorie der Wahrheit sowie der Prozessphilosophie. Er lebt und lehrt in den USA. Elisabeth Ströker war eine weithin anerkannte Husserl-Expertin und Wissenschaftstheoretikerin.

Ein renommierter Wissenschaftsphilosoph ist Holm Tetens. An der Universität Bielefeld lehrt 

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