Exodus der Gastronomie in Münster-Handorf

Von Ralf Keuper

Handorf, Stadtteil von Münster, hatte über lange Zeit den Ruf, das Dorf der großen Kaffeekannen (Vgl. dazu “Im Land der großen Kaffeekannen” von Kerstin Ullrich) und ein bevorzugtes Ausflugsziel der Münsteraner zu sein. Damit ist es heute nicht mehr allzu weit her. Die Zahl der Cafés ebenso wie die der Restaurants hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen:

Damit droht sich das öffentliche Leben bzw. das Vereinsleben aus dem Stadtteil zu verabschieden. Handorf wird damit zu einer Schlaftstadt für den gehobenen Bedarf.

Aber auch in Münster selbst ist die einstige Kaffeehauskultur der Stadt mit der Schließung von Grotemeyer ein Kapitel der Vergangenheit.

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