Westfälische Kaffeeröstereien: Teil1: Münster und das Münsterland

Von Ralf Keuper

Kaffee ist weitaus mehr als nur ein Genussmittel. Es ist auch ein Kulturgut mit großer Geschichte (Vgl. dazu: Kaffee – Kulturgeschichte einer Bohne). Legendär ist die Kaffeehauskultur in Wien.

In Westfalen sind Münster und das umgebende Münsterland für ihre Cafés bekannt – genannt seien nur das Café Schucan an Münsters Prinzipalmarkt (Vgl. dazu: Café Schucan in Münster – eine Legende) sowie der Münsteraner Ortsteil Handorf, der den Beinamen “Dorf der großen Kaffeekannen” trug (Vgl. dazu:“Im Land der großen Kaffeekannen” von Kerstin Ullrich). Überregional bekannt war VOX-Kaffee (Vgl. dazu: Geschichte von VOX-Kaffee aus Münster). Die Kaffeehauskultur in Münster hat in den letzten Jahren arg gelitten (Vgl. dazu: Exodus der Gastronomie in Münster-Handorf). Traditionshäuser wie Kleimann und zuletzt Grotemeyer schlossen ihre Türen. Besonders stark hat es Handorf getroffen. Auf der anderen Seite jedoch sind in den letzten fünfzehn Jahren zahlreiche neue Kaffeeröstereien entstanden, die in gewisser Weise die Tradition fortführen. Andere Röstereien sind bereits seit Jahrzehnten, Imping sogar schon mehr als 100 Jahre im Geschäft.

Hier nun eine Auswahl in alphabetischer Reihenfolge:

Black & Yum

Die Bohne

Genusskaffee Volker Dutz

Herr Hase

Imping Kaffee

Kaffee Küper

Lenis Coffee Family

Mocca-Haus

Niehoffs Kaffeerösterei

roestbar

roestkultur

Schröer Privatrösterei

Vollmer Privatrösterei

Der Lebensmitteldiscounter Lidl beabsichtigt, in Rheine eine eigene Kaffeeproduktion aufzubauen (Vgl. dazu: Lidl-Mutter röstet Kaffee künftig selbst).

Eine besondere Spezialität aus dem Jahr 1766 ist der Münsterländer Kaffee-Likör.

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