Westfälische Diamanten

Von Ralf Keuper

Wie kann ein Land wie Deutschland seine Rolle als eine der führenden Wirtschaftsnationen angesichts zunehmender Vernetzung und Mobilität behaupten und welche Rolle können die Regionen dabei spielen? In dem lesenswerten Beitrag Westfälischer Diamant erwähnt Thomas Westphal die von Michael E. Porter vor etlichen Jahren in die Diskussion gebrachte Metapher des Diamanten:

Der Portersche “Diamant” ist ein System. Die besondere Art eines Wechselspiels zwischen Unternehmen, Wissenschaft, Staat und Beschäftigten an einem Standort rund um eine heimische Kernbranche. In diesem System werden Produktionsfaktoren wie Infrastruktur, Fachkräfte, Wissensressourcen und Kapitalressourcen auf eine ganz bestimmte Art und Weise rund um eine Anhäufung von Unternehmen und Zulieferbetrieben aus einer Branche, aus einem Cluster entwickelt. Der “Diamant” ist also mehr als eine Anhäufung von Unternehmen einer Branche, eines Clusters. Er ist ein Bild für die Produktionsverhältnisse an einem Standort rund um zentrale Branchen und Technologien.

Wie aussagekräftig bzw. wie zukunftsfähig ist das Modell des Porterschen Diamanten – insbesondere mit Blick auf Westfalen – welche Diamanten hat die Region zu bieten?

Ebenfalls erwähnenswert in dem Zusammenhang ist der Beitrag 

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