Einige Anmerkungen zum Metropolen-Ansatz der NRW-Landesregierung

Von Ralf Keuper

Nach Ansicht der NRW-Landesregierung in Person des Chefs der Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense, werden im Zeitalter fortschreitender Globalisierung kleinere regionale Einheiten kaum noch wahrgenommen. Deshalb sah sich die Landesregierung veranlasst, zwei Metropolregionen für NRW zu definieren: die Metropolregion Ruhrgebiet und die Metropolregion Rheinland.

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe stösst diese Einteilung auf wenig Gegenliebe. So kritisierte LWL-Chef Matthias Löb, dass für den Rest des Landes, sprich Münsterland, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen, keine Entwicklungsziele existieren würden.

Der LWL-Chef äußert die Befürchtung, die westfälischen Teilregionen könnten bei der Vergabe öffentlicher Mittel gegenüber den Metropolregionen benachteiligt werden. Insofern das alte Lied.

Bisher jedenfalls scheint den “Teilregionen” ihre vermeintlich periphere Lage nicht schlecht bekommen zu sein, sind das Münsterland, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen doch die Regionen in NRW, die über die besten Wirtschaftskennzahlen, wie Arbeitslosigkeit, Finanzlage der Kommunen und Weltmarktführer/Hidden Champions, verfügen. Die Region Ostwestfalen-Lippe zählt zu den fünf technologisch innovativsten Regi…

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